Aufzucht

Die entscheidenden ersten Wochen..

Frühzeitige neurologische Stimulation – Prägung – Sozialisierung

Wenn überhaupt, haben wir höchstens ein Wurf im Jahr (siehe Wurfchronik), der Nachwuchs wird im Wohnbereich geboren und aufgezogen.

Bei uns fängt die Welpenaufzucht schon mit der tragenden Hündin an. Um einem eventuellen “mäkeln” bei der späteren Futteraufnahme entgegen zu wirken, werden die Kleinen schon im Mutterleib und auch später an abwechslungsreiches Futter (hochwertiges Nassfutter, Trockenfutter und Frischfleisch in allen Variationen) gewöhnt.

Wir halten es für unersetzlich wichtig, die Welpen von Anbeginn der Geburt täglich in die Hand zu nehmen und ihnen neben den Geruch der Mutter den Menschengeruch von erster Minute an vertraut zu machen. 

Ab dem dritten Lebenstag der Welpen beginnen wir mit der neurologischen Stimulation der Welpen nach  Dr. Carmen L. Battaglia. Forschungen aus den USA haben gezeigt, dass diese Welpen weniger stressanfällig sind und später viel gelassener mit neuen Situationen umgehen, als ihre Geschwister, die nicht entsprechend gefördert wurden. Auch sind diese Welpen selbstsicherer, weniger ängstlich und haben ein größeres Vertrauen in ihre Menschen.

Weitere Vorteile sind wie folgt:

1. Verbesserter Herzrhythmus
2. Stärkere Herzschläge
3. Stärkere Nebennieren
4. Mehr Toleranz gegenüber Stress
5. Mehr Widerstand gegen Krankheiten

Diese Stimulation führen wir bis zum 16. Lebenstag durch.

Wir benutzen keine Rotlichtlampe. Gedanken zur Welpenaufzucht mit Rotlichtlampe finden Sie hier.

Fordern und Fördern – aber immer in Maßen

Die Welpen werden, sobald sie von sich aus aufmerksamer werden, mit in den normalen Alltag integriert. Sie dürfen in den Garten und werden langsam an Kinder,  Erwachsene und andere Tiere gewöhnt.

Expedition im Garten, Archibald von der Isla Baja im Alter von fünf Wochen.

Großen Wert legen wir auf die frühzeitige Förderung, und damit meinen wir nicht das gewöhnen an den vielzitierten “Staubsauger”.

Unsere Welpen gehen, sobald es möglich ist, hinaus in die große weite Welt und lernen unseren Alltag kennen, so wie sie es später mit ihrem neuen Besitzer auch erleben werden. Unsere Hunde begleiten uns ins Einkaufzentrum, lernen Baumärkte kennen oder gehen mit uns ins Restaurant, selbstverständlich ohne die Tiere dabei zu überfordern. Weiterhin wird mit den Hunden das Krallen schneiden,  die Fellpflege und auch die Gebisskontrolle/Zahnreinigung geübt.

Archi im Alter von zehn Wochen und meine Mutter im Einkaufszentrum. 

Für die zukünftigen Welpenbesitzer

Endlich ist er da, der geliebte Welpe. Er soll unser Leben bereichern und wir wollen unsere Tage in Freude und Harmonie mit ihm verbringen. Was gibt es so alles zu beachten, dass es später auch harmonisch wird? Linda Sikorski, Hundetrainerin und auch Welpenbesitzerin gibt uns ein paar Tipps.

Buchempfehlungen zum Thema Hundezucht

Selbst gelesen und für gut empfunden.. 

Vererbung beim Hund von Inge Hansen

Handbuch der Hundezucht von Inge Hansen

Rassehundezucht von Irene Sommerfeld-Stur

Ein guter Start ins Hundeleben von Udo Gansloßer//Petra Krivy

Frühförderung für Welpen von Madeleine Franck // Rolf C. Franck